9. November 2017

Safari in Tanzania

Am Donnerstagnachmittag liessen sich 26 Frauen vom nebligen Speicher in die Sonne Afrikas entführen. Irma Ammann und Fredi Hagmann zeigten uns Bilder von ihrer 14-tägigen Safari durch 4 Nationalparks in Tansania. Mit ihrem Chauffeur und Tierkenner Edmund fuhren sie im Jeep durch die weiten Steppen und beobachteten und fotografierten alles, was „kreucht und fleucht“.
Wir wussten von den Big 5, aber es gibt auch die Kleinen und die Hässlichen 5. Die verschiedenen Zeichnungen auf Giraffen und Zebras erstaunten uns sehr. Dass die Nilpferde, die gähnend im Wasser lagen, so gefährlich sind, erzählten uns die beiden ebenso wie von den Leoparden, die ihre Beute auf die Bäume schleppen um sie zu sichern. Wir freuten uns über die Tierkinder, ob es jetzt Elefanten-, Affen- oder Löwenbabies waren. Über 30 Vogelarten fotografierten Irma und Fredi: vom kleinen blauschimmernden Glanzstar über den insektenfressenden Madenhacker bis zum riesigen Weissrückengeier, der Aas frisst und als Gesundheitspolizist wirkt, sahen wir alles.
Sie erzählten uns auch von Land und Leuten Tansanias, seiner politischen Lage und den topografischen Besonderheiten. Die Massai folgen mit ihren Herden dem Futter und dem Wasser nach wie viele Herden von Gnus, Antilopen, Gazellen, Büffel, Zebras und vielen andern Tieren auch.
Die Touristen dürfen nur vom Jeep aus die Tiere beobachten und fotografieren. Wenn die Chauffeure die vorgegebenen Strassen verlassen, müssen sie hohe Bussen bezahlen. In den gut eingerichteten landesüblichen Lodges verwöhnen Schwarze die vielen Reisenden. Auch unsere Safarireisenden loben die freundliche Bedienung.
Wir 55+Frauen waren nach 2 Stunden mit wunderschönen Fotos von ganz unterschiedlichen Tieren auch beeindruckt und danken Irma und Fredi herzlich für ihren ausführlichen Vortrag.

Bericht: Elisabeth Beusch | Fotos: Irma Ammann und Fredi Hagmann

The Big Five
Elefant, Büffel, Löwe, Leopard, Nashorn
Gepard mit Jungen
Giraffen
Präriezebras
Unser Führer Edmund
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