15. Mai 2025 - Barfussweg und Besichtigung Goba
Eine fröhliche Schar Frauen vom 55+ machte sich an diesem Donnerstag, mit Postauto und Bahn nach Gonten auf, um von da aus auf dem Barfussweg zurück nach Gontenbad zu wandern. Ob mit oder ohne Schuhe war jeder Teilnehmerin selbst überlassen.
Pünktlich um 15.30 begrüsste uns Rebecca Teiss, unsere Führerin für diesen Nachmittag, im neuesten Gebäude der Goba.
Ohne Wasser gibt es kein Leben.
Wasser ist ein kostbares, für die Natur und
den Menschen ein unentbehrliches Gut.
(Europäische Wasser-Charta 1968)
Als erstes erfuhren wir viel über die Firmengeschichte. 1933 begann das Ehepaar Schmidiger, die
Besitzer des Grundstücks, damit, das eisenhaltige Quellwasser von Hand in Flaschen abzufüllen und
im Dorf zu verkaufen. Daneben tüftelten sie Rezepte für Limonaden und Liköre aus, mit denen sie
sich auf dem regionalen Markt etablieren konnten, wie zum Beispiel dem Alpsteinbitter.
Auch heute noch werden in der Manufaktur immer wieder neue Rezepte und Produkte kreiert. Aus
diesen kleinen Anfängen ist im Laufe der Zeit eine Firma mit 80 Angestellten und drei Standorten
entstanden und mittlerweile mit dem Flauder in der ganzen Schweiz bekannt.
Der Hauptsitz ist aber immer noch Gontenbad, wo die Quelle fliesst und das Wasser abgefüllt wird.
Bei unserem Rundgang durch den Betrieb wurden gerade Glasflaschen abgefüllt und das ist mit recht
viel Lärm verbunden.
Zum Schluss sind wir natürlich im Shop gelandet und Rebecca Teiss verführte uns mit viel Enthusiasmus zum Degustieren der verschiedenen Produkte. Herzlichen Dank der Firma Goba für die vielen Informationen und den interessanten Nachmittag.
Text: Maria Helfenstein | Fotos: aus dem Internet bezogen